Es
geht um den jungen, gleichwohl schon erfolgreichen Schriftsteller Johannes Pfeiffer, der
von einem privaten Lehrer erzogen wurde und daher die Freuden des Schülerlebens nie aus
eigener Anschauung kennenlernte. Der arme Pfeiffer", sagen seine älteren
Freunde bei einer Feuerzangenbowle, bei der man in Erinnerungen an Schülerstreiche
schwelgt, er hat den besten Teil seiner Jugend verpasst." So fasst man den
Entschluss, ihn als Schüler in die Oberprima eines Kleinstadtgymnasiums einzuschleusen.
Hier darf er in Auseinandersetzungen mit kauzig-komischen Lehrern seinen Nachholbedarf an
Streichen, an Pennälervergnügungen und an komischen Imitationen befriedigen. Und natürlich
gibt es ein Happyend: Pfeiffer (mit drei "f" - eins vor dem Ei, zwei danach)
erobert das Herz der Tochter des Direktors und wird mit ihr - das nehmen wir an -
glücklich.
Die Schauspielerinnen und -spieler brachten ein großartiges Stück auf die Bühne,
und sie spielten auch großartig, wie der häufige Beifall auf offener Szene bewies.
Natürlich kennen Freunde des Kultfilms mit
Heinz Rühmann in der Hauptrolle den Film in allen Einzelheiten, und so wartete mancher
schon gespannt auf bestimmte Szenen (z.B. Lehrer Bömmels berühmte physikalische
Erklärung der Dampfmaschine) und darauf, wie sie auf der Bühne dargeboten wurden. Und
die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Es war ein kurzweiliger Abend, an dem prächtige
Unterhaltung geboten wurde von Schülerinnen und Schülern, denen man in jedem Augenblick
anmerkte, wie viel Spaß sie selbst bei der Aufführung empfanden.
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