Unsere Gäste aus Kolumbien und Südafrika

Links die Gäste (Laura Duran, Monica Maestre, Nelson Cure, Orlando Ramirez, Mario Gómez, Mauricio Galvis und Andrés Salazar aus Kolumbien sowie Johann Niebuhr aus Südafrika [4. v.l.]), rechts ihre Gastgeber. Bildmitte: Schulleiter Rainer Globig; rechts: Heinrich Brandt, zuständig für den Schüleraustausch am Gymnasium.

Herr Klingenberg (Niederelbe-Zeitung) interviewte unsere kolumbianischen Gäste zwei Tage vor ihrem Rückflug nach Südamerika. Der folgende Bericht erschien in der NEZ am 4.2.2005:
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Sogar der Grünkohl begeisterte Kolumbianer

Morgen fliegen die Schüler und Schülerinnen wieder in ihre Heimat zurück
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Hemmoor (kli). Morgen endet der Aufenthalt in Hemmoor: Die Jugendlichen aus dem kolumbianischen Barranquilla fliegen morgen zurück in die Heimat. Drei Monate haben die Schülerinnen und Schüler des "Colegio Alemán" am Gymnasium Warstade und in der Samtgemeinde Hemmoor verbracht.

Alle ziehen eine positive Bilanz, und alle möchten gern wiederkommen - nach Deutschland und nach Hemmoor. Rund die Hälfte will möglichst in Deutschland studieren. "Deutschland ist toll, die Leute sind nett und freundlich", schwärmen sie, auch wenn zwei Mädchen die Gastgeberfamilie gewechselt hätten.

Problematisch war für sie nur der Mangel an öffentlichen Nahverkehrsmitteln. Sie waren auf verschiedene Gemeinden verteilt und oft fehlte es einfach an Mitfahrgelegenheiten. "Zu Hause können wir schon mit 16 Auto fahren und mehrere von uns haben schon den Führerschein", klagen sie.

"Bei uns ist es eigentlich immer Sommer"

Von  Hamburg über Berlin bis München haben sie viele deutsche Großstädte und Landschaften besucht und dabei nicht nur das Land schätzen gelernt, sondern auch die Erfahrung gemacht: "In Süddeutschland gibt es wenigstens einen richtigen Winter. Hier oben ist es meistens nur feucht und windig. Bei uns ist es eigentlich immer Sommer." Deshalb haben sie die dicken Jacken und Pullover übergezogen, die sie zu Hause nicht brauchen, aber sonst sei die Mode weitgehend identisch: "In Barranquilla tragen wir eben mehr T-Shirts."

Beim deutschen Essen gingen die Meinungen durchaus auseinander. Norddeutsche Gerichte wie Grünkohl gehörten aber zu den Favoriten.

Ein dickes Kompliment gab es für die Gastgeberfamilien und die Schule: "Sie waren alle ganz lieb zu uns, haben uns keine großen Vorschriften gemacht und uns viele Wünsche erfüllt."

Morgen um 6 Uhr Abflug nach Kolumbien

Morgen früh um 6 Uhr geht es wieder los - in den kolumbianischen Sommer, doch die Erinnerungen an Deutschland werden bestimmt nicht abkühlen...

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