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Exkursion
in die Vergangenheit
Am 21. Februar 2008 sind wir zu der KZ-Gedenkstätte in
Neuengamme gefahren. Dort erwartete uns der Historiker und Gedenkstättenpädagoge
Marco Kühnert, der uns durch die Ausstellung geführt hat und uns
interessante Informationen über das ehemalige Konzentrationslager gab.
Zunächst schauten wir uns eine Karte mit den verschiedenen Standorten der
Lager, später einige Lebensläufe
von ehemaligen Insassen, an. Auf diese Ausstellung folgte ein Gang über
das Gelände, vorbei an Tongruben und dem Dove-Elbe Kanal. Diese Orte
waren unter anderem Schauplätze des national-sozialistischen Konzepts
„Vernichtung durch Arbeit“.
Danach begaben wir uns zu der eigentlichen Gedenkstätte in der
Totenlisten aushingen. Außerdem bot sich die Möglichkeit nachzuforschen,
ob in diesem KZ eigene Vorfahren zu Tode gekommen sind.
Abschließend begaben wir uns zur „Schule am Bullenhuser Damm“ und
erfuhren etwas über die grausame Geschichte, die sich dort abspielte: 20
Kinder aus dem Konzentrationslager Neuengamme und ihre Pfleger wurden
innerhalb einer Nacht im Jahre 1945 ermordet. Dieser Ort wurde später
tatsächlich noch als Schule genutzt, die dortigen Schüler wussten nichts
von den Umständen. Mittlerweile aber dient das Schulgebäude als Gedenkstätte
für das grausame Verbrechen. Wir haben zum Gedenken an die ermordeten
Kinder dort eine Rose gepflanzt (siehe Foto).
Alles in Allem war es eine sehr aufschlussreiche Exkursion, die sehr zum
Nachdenken angeregt hat. |