Die
hoch hängende Krone verkündet es weithin: Am Gymnasium Warstade wurde
Richtfest gefeiert, verfolgt von einer kleinen Schar geladener Gäste aus Politik, Kreis-
und Gemeindeverwaltung, Schulleitung, Eltern- und Schülerrat sowie Schulpersonalrat.
Im Mittelpunkt standen natürlich die Handwerker, denen mehrfach Dank ausgesprochen wurde für bisher geleistete gute Arbeit und die
Einhaltung des Terminplans.
OStD Rainer Globig wies in seiner kurzen Rede darauf hin, dass die
Bauten am Gymnasium auch ein sichtbares Zeichen dafür seien, dass die Ziele des
Gymnasiums, die sich durch die Schulstrukturreform ergeben hätten, erreicht würden:
keine Außenstelle, weiterhin Aufnahme auch der Nordkehdinger Schüler und - als
notwendige Konsequenz daraus - Überwindung der Raumnot. Der Schulleiter dankte allen
beteiligten Entscheidungsträgern, die sich parteiübergreifend einmütig für die
Baumaßnahmen eingesetzt hätten, und insbesondere auch dem Landrat für seinen Einsatz
für das Gymnasium Warstade. Er gab seiner Hoffnung
Ausdruck, dass der naturwissenschaftliche Trakt im November dieses und der Neubau im
Februar kommenden Jahres bezogen werden könne.
Als "Bauherr" begrüßte Landrat Kai-Uwe Bielefeld
einige der geladenen Gäste namentlich, darunter den Vorsitzenden der
SPD-Kreistagsfraktion Klaus Johannßen MdL, den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion
Claus Götjen, Samtgemeindebürgermeister Jens Koch, Stadtbürgermeister Klaus-Helmut
Grube sowie Vertreter des Landkreises Stade und der Presse. Seine aus Sicht unserer
Schule besonders erfreuliche Auffassung: Es sei gut, wenn Kehdinger Kinder weiterhin das
Gymnasium in Hemmoor besuchten, wodurch dieses auf Dauer mindestens vierzügig bleiben und
damit ein entsprechend breit gefächertes Angebot zum Nutzen der Schüler vorhalten
könne. Deshalb gebe es keine besseren Investitionen als die in die Bildung, auch wenn der
Landkreis als Schulträger finanziell an seine Schmerzgrenze stoße. Der Landrat lobte die Schule, ihre Schüler, bei denen man das
Mitgehen spüre, und auch die Geduld der in der Schule Arbeitenden - immerhin sei das
Gymnasium zu einem Drittel überbelegt.
Samtgemeindebürgermeister Jens Koch überbrachte die Grüße von
Samtgemeinde und Stadt Hemmoor. Er unterstrich die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis
Stade - eine wesentliche Voraussetzung für die Baumaßnahmen. Auch er freue sich über
die von einem breiten Konsens getragene Weichenstellung für die Erweiterung des Hemmoorer
Gymnasiums.
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