Wir sind eine Schule, in der Mobbing niemals akzeptiert wird. Mit unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, dass keine Schülerin und kein Schüler Angst haben muss, in die Schule zu kommen. Denn in unserer Schule sollen das Lernen und das soziale Miteinander im Vordergrund stehen.

1. Das Mobbing-Interventions-Team (MIT) stellt sich vor

Mitglieder:

Mirjam Backmeier

Martina Heuke

Martin Kühnel

Katja Pahl

Um als MIT arbeiten zu können, haben wir eine anderthalbjährige Ausbildung an der Landesschulbehörde absolviert.

2. Was ist Mobbing?

Von Mobbing ist dann die Rede, wenn eine Schülerin oder ein Schüler wiederholt und über einen längeren Zeitraum Angriffen auf ihre oder seine persönliche Würde und/oder körperlichen Angriffen von einer oder mehreren Personen ausgesetzt ist. Es geht dabei nicht um einzelne Rangeleien oder Konflikte/Streitigkeiten zwischen gleichstarken Personen, sondern Mobbing erfolgt systematisch und wiederholt gegenüber vermeintlich Schwächeren.Die Opfer werden ins Abseits gedrängt und trauen sich oft nicht, Hilfe zu holen. Anstiftern/Tätern geht es dabei oft weniger um die Person des Opfers, sondern darum, sich stark/mächtig zu fühlen und ihre Position in der Klasse zu sichern. Angriffe finden in der Regel dann statt, wenn keine Erwachsenen in der Nähe sind. Oft werden die Täter von anderen Schülern/Schülerinnen unterstützt. Sie gewinnen die Überhand, wenn es keine Verteidiger des Opfers gibt oder diese auch angegriffen werden.
Mobbing ist kein Spaß, es geht um Straftatbestände des StGB, z.B.: § 187 Verleumdung; § 186 Üble Nachrede; § 185 Beleidigung; §§ 223, 224, 226, 229 Körperverletzung; § 240 Nötigung…

3. Wie verbreitet ist Mobbing?

Mobbing hat es schon immer in beträchtlichem Umfang gegeben. Gemobbt wird in Stadt und Land, in allen Schichten, Altersgruppen und Schularten, auch am Gymnasium.
Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass etwa 10-15 Prozent der Schulkinder betroffen sind. Etwa fünf Prozent der Schülerinnen und Schüler werden besonders häufig, nämlich ein bis mehrmals in der Woche, viele davon täglich schikaniert.
Jüngere Kinder mobben offensichtlicher, mit zunehmendem Alter werden die Schikanen subtiler. Für Erwachsene ist es oft nicht leicht festzustellen, dass ein Kind von Mitschülerinnen und Mitschülern schikaniert wird. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Betroffene Angst haben, sich Hilfe zu holen.

4. Wie wir gegen Mobbing vorgehen – Prävention und Intervention

Wir wollen nicht erst eingreifen, wenn es zu spät ist. Deshalb liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit in der Mobbingprävention. Zu diesem Zweck werden von uns in allen fünften und siebten Klassen Präventionstage durchgeführt. Während in Klassenstufe fünf die Schülerinnen und Schüler für allgemeine Formen des Mobbings sensibilisiert werden sollen, liegt in Klassenstufe sieben das Hauptaugenmerk auf Cyber-Mobbing. Wenn es dennoch in unserer Schule zu Mobbingvorfällen kommen sollte, bieten wir intervenierend Beratungsgespräche und individuelle Klassentrainingsprogramme an.

Unser Angebot richtet sich dabei in erster Linie an Schülerinnen und Schüler:

Wer sich nicht traut, uns direkt anzusprechen, kann uns eine E-Mail an mit@gymwar.de oder an unsere jeweiligen IServ-Adressen schicken. Selbstverständlich werden alle Informationen von uns vertraulich behandelt.

Denkt immer daran:
Es ist kein Petzen, wenn man Hilfe holt!
Zu schweigen, wenn einem Mitschüler Unrecht widerfährt, heißt, dies zu akzeptieren.