Tschernobyltag am Gymnasium
31. August 2005

Eine Veranstaltung mit Tradition: Zwanzig Kinder aus der Umgebung von Tschernobyl, bekannt geworden durch einen Reaktorunfall, verbringen drei Wochen der Erholung in Hadeln. Während sie in der Woche in der Wingster Jugendherberge wohnen, verbringen sie die Wochenenden (immer zu zweit) in Familien. Während ihres Aufenthaltes erhalten die Kinder eine kostenlose ärztliche Versorgung.
Wie immer verbrachten die jungen Weißrussen einen Nachmittag an unserer Schule, federführend organisiert von Irina Wolf (Jg. 12) und Frau Wilhelmi. Sie wurden von Herrn Globig in unserer Außenanlage begrüßt, wo ein Kuchenbüffet und Getränke auf die Gäste warteten.
Anschließend war Spielen in verschiedenen Gruppen angesagt, z.B. Bonbontauchen, Slalomlauf mit Holzskiern und Skateboardrennen. In der Sporthalle wurden die Jungen und Mädchen von Frau Wiem, Herrn Griemsmann und Herrn Stenzel bei Turnübungen und Ballspielen betreut.
Die Freude war groß, natürlich auch beim abschließenden Obstessen und der Siegerehrung. Die Sieger konnten sich zuerst ein Plüschtier auswählen.
Herr Globig dankte abschließend den engagierten Organisatoren, Lehrern wie Schülern, und auch all denen, die durch ihre Spenden geholfen hatten, zwanzig Kindern einen erlebnisreichen Nachmittag zu bereiten, an den sie sich, wie ihre Betreuerin versicherte, lange erinnern werden.

Vorausgegangen waren diesem Tag viele Spendenaktionen, auch an unserer Schule, die den Besuch aus dem Osten Europas erst möglich machten.

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