Vor dem Kloster auf dem Gipfel von Tarvisio (Foto: We)
Es war einmal … ein Skikurs mit vielen Überraschungen. Beginnen wir chronologisch mit dem COOPER-Test, der als Auswahlverfahren darüber bestimmt, wer am Skikurs teilnehmen darf, und vor den Sommerferien 2025 stattfand. Demzufolge nahmen ab August 27 Schülerinnen und Schüler am Theorieunterricht teil, in dem bis zu den Herbstferien Grundkenntnisse zur Materialkunde, zu alpinen Gefahren, zur Lawinenkunde (Lawinenarten und Verhalten) sowie zu den FIS-Regeln vermittelt wurden. Danach folgte ein wöchentliches Konditionstraining, das von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet und durchgeführt wurde. Hierbei kristallisierte sich bereits die Grundstimmung des Kurses heraus: Wir wollen Spaß und freuen uns riesig auf’s Skifahren😊. Die Abreise bescherte uns dann die erste Überraschung: Ein heftiger Wintereinbruch zwang uns dazu, die Abfahrt vom Abend des 9. Januar auf 5 Uhr morgens am 10. Januar zu verschieben. Dennoch waren die Straßenverhältnisse teilweise katastrophal, aber wir sind nach 17 Stunden dank unserer sehr guten Busfahrer heil und sicher am Forellenhof in Ledenitzen/Österreich angekommen. Ein neuer Koch und ein tolles Hoefer-Team haben uns einen sehr schönen Aufenthalt bereitet. Die nächste Überraschung war der erste Skitag, der nicht wie gewohnt in Klösterle, sondern in Tarvisio/Italien stattfand. Hier hatten die Anfänger beste Bedingungen und auch das Wetter spielte mit😊. Die Fortgeschrittenen halfen uns beim Anfängerunterricht und bekamen im Anschluss Zusatzfahrten, erst mit meinem Kollegen Marten Brandt und am Nachmittag fuhren noch einige mit mir zwei Pisten und wir hatten großen Spaß😊 Kurz vor dem Ende der zweiten Abfahrt wartete dann eine ganz besondere Überraschung auf mich. Eine im Schatten liegende und ungesicherte „Schneekante“ (Abgrenzung zu einer Sesselliftauffahrt) habe ich durch meine dunkle Sonnenbrille nicht wahrnehmen können, demzufolge sie mich frontal ausgeklinkt hat und ich nach 52 unfallfreien Jahren auf den Skiern einen kapitalen Sturz hingelegt habe, bei dessen Schwere ich mir „nur“ das Schlüsselbein gebrochen habe. Damit war der Skikurs für mich beendet, aber Herr Brandt und Frau Dr. Korte haben mit Unterstützung der Hoefer-Skilehrer und mit tollem Engagement die restliche Skiwoche zu einem vollen Erfolg gemacht. EIN GROSSES DANKESCHÖN!!!
Final fand am vorletzten Abend die traditionelle Skitaufe statt, die wieder einmal in grandioser Art und Weise von unserem „Skigott“ Herrn Brandt und seiner „Assistentin“ Frau Dr. Korte durchgeführt wurde
und jeder Anfänger seinen Ski-Namen bekam. Und ich habe mit dem „Wiem’schen Tiroler Jodler“ auch alle Anwesenden und die Bergwelt erfreuen können😊. Trotz der Verletzung habe ich den letzten von mir geleiteten Skikurs genossen. Nun geht die Kursleitung an Marten Brandt und ich weiß, dass er es sehr gut machen wird. Es war ein toller Skikurs mit Schülerinnen und Schülern mit nicht enden wollender Partylaune, großem sportlichen Ehrgeiz und absoluter Zuverlässigkeit. Darüber hinaus haben alle dazu beigetragen, mir die Woche so angenehm wie möglich zu gestalten, sei es durch das Tragen all meiner Sachen, Ausleihen eines wärmenden Schals oder liebevoller, aufmunternder Worte… DANKE!!!
Petra Wiem (letzte Kursleitung)
Text: We
Skikurs 2026 mit „einarmigem Banditen“😊 (Foto: We)
SUPER-TRIO😊 (Foto: We)









